Randnotiz der Geschichte

Wenn wir das erlangen, dass allein Gott aus der reinen Gnade durch Christus rechtfertigt, dann wollen wir den Papst nicht nur auf den Händen tragen, sondern ihm auch die Füße küssen.
– Luther im Galaterkommentar, WA 40, I, 177.357.358

Wir bekennen gemeinsam, dass der Mensch im Blick auf sein Heil völlig auf die rettende Gnade Gottes angewiesen ist. Die Freiheit, die er gegenüber den Menschen und den Dingen der Welt besitzt, ist keine Freiheit auf sein Heil hin. Das heißt, als Sünder steht er unter dem Gericht Gottes und ist unfähig, sich von sich aus Gott um Rettung zuzuwenden. Rechtfertigung geschieht allein aus Gnade.
– “Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre” zwischen Lutherischem Weltbund und katholischer Kirche vom 31.10.1999